Tina Fasshauer

MULTIPASSIONIERTE KÖCHIN

Hey Creator!

In den Creator Stories erzählen Selbstständige und andere inspirierende Persönlichkeiten von ihrem Weg der Selbstverwirklichung, mit all ihren Herausforderungen aber auch Erfolgen und geben ihre besten Tipps und Ratschläge weiter.

Heute habe ich die liebe Tina Fasshauer im Interview:

Was ist dein Herzensbusiness?

Mein Herz schlägt für verschiedene Herzensprojekte. Natürlich ist eins davon der Aufbau von HEY CREATOR! – also diese Plattform hier. Einerseits um dir Sichtbarkeit und Reichweite zu schenken und dir ein Netzwerk zu bieten – und natürlich Tipps und Anregungen für deinen Businessalltag und dein Mindset zu geben, andererseits um dich auf dem Weg der Selbstfindung und Selbstverwirklichung zu begleiten. Hier ist immer was zu tun, da die Plattform stetig wächst und nach und nach viele neue Features dazu kommen.

Mein Grafikdesign-Business „Su Kahpunkt“ habe ich aktuell auf Eis gelegt und lebe meine Leidenschaft für Design eher in dem Aufbau meiner eigenen Projekten aus. Nur ab und an nehme ich noch Aufträge an, wenn es die Zeit erlaubt. Du kannst mich gerne anfragen, wenn du in ein ganz persönliches Design investieren möchtest, dass deine Leidenschaft & Energie ausstrahlt, eine authentische Marke repräsentiert und deine Wunschkunden anspricht.

Dann liegen mir aktuell noch zwei Projekte sehr am Herzen – einmal der HEY CREATOR! Shop mit sehr persönlichen Statement-Ketten (von Hand geprägt), sowie Shirts und Sweater, Postkarten und einiges mehr. Und einen Mindful Business Journal/Kalender wollte ich auch schon seit Ewigkeiten designen und produzieren. Den wollte ich eigentlich schon 2020 raus bringen und rede schon seit Monaten davon, doch hat mich vor allem die Corona Zeit etwas verunsichert, weshalb ich nun überlege den Kalender erst im Herbst 2021 rauszubringen. Aber noch steht gar nichts fest und alles ist möglich 😉

WAS HAT DICH DAZU INSPIRIERT, DICH SELBSTSTÄNDIG ZU MACHEN?

Da ich mich in der klassischen Arbeitnehmerrolle nie wohl gefühlt habe und schon während des Studiums selbstständig gearbeitet habe, war der Weg aus dem Agenturleben in die Selbstständigkeit ziemlich selbstverständlich. Von außen aufgedrückte Strukturen stören meine Kreativität, die aber für meinen Beruf so unheimlich wichtig ist – daher hat mich die Möglichkeit, mir meine Kund*innen aussuchen zu können, meinen Tag mit Hund flexibel zu gestalten und so viel Zeit & Geld in Weiterbildung zu stecken, wie ich es für richtig halte, dazu inspiriert und motiviert, den Schritt letztendlich auch zu gehen.  

WIE BIST DU ZU DEINER BUSINESS-IDEE GEKOMMEN?

Wie war das noch einmal: Wer nichts wird, wird Wirt? In meinem International Management Studium hat sich meine Leidenschaft fürs Marketing schnell heraus kristallisiert. Da ich bereits seit meiner Kindheit viel online machen – Webseiten bauen, Blogs schreiben, Social Media Kanäle erkunden, Fotografieren, etc. – waren meine jetzigen Tätigkeiten die einzigen logischen Tätigkeiten für mich. Da mich diese Tätigkeit daher schon seit Ewigkeiten begleitet, kam ich auf gar keine andere Idee, als diese Leidenschaft fortzuführen.

WAS WAR DER GRÖSSTE STRUGGLE IN DEINER BISHERIGEN BUSINESS-LAUFBAHN?

Definitiv die Unsicherheiten – regelmäßige überkommen mich Panikattacken, ob ich gut genug bin, ob das Geld reicht, ob nicht morgen die Welt zusammenbricht. Außerdem hinterfrage ich viel – meine Arbeiten, meine Kundenauswahl, meine Organisation, weshalb es für mich jedes mal eine Herausforderung ist, diesbezüglich eine Entscheidung zu treffen.

UND WIE KONNTEST DU DIESEN MEISTERN BZW. WAS KONNTEST DU DARAUS LERNEN?

Unsicherheiten gehören dazu – genauso wie Entscheidungen. Ich versuche Dinge so lange zu machen, so lange sie sich gut anfühlen. Manchmal lohnt es sich auch, sich etwas länger durchzubeißen – die Mühe wird manches mal doch belohnt. Und ansonsten versuche ich die Unsicherheiten Schritt für Schritt abzulegen, und hey: Es ist schon deutlich besser geworden, wenn es auch immer noch ein ziemlich langer Weg ist.

WELCHEN RATSCHLAG HÄTTEST DU BEVOR UND/ODER AM ANFANG DEINER SELBSTSTÄNDIGKEIT GEBRAUCHT?

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen & die ersten Jahre werden WIRKLICH schwer. Außerdem habe ich den typischen Anfängerfehler gemacht: Ich bin vergleichen verfallen. Vergleiche dich NIEMALS mit anderen. Alles was du von anderen aus deinem Umfeld mitbekommst, ist auch nur der Schein, den sie dir zeigen wollen – letztendlich kochen alle anderen auch nur mit Wasser.

ERZÄHL UNS 3 DINGE ÜBER DICH, DIE DIE WENIGSTENS WISSEN!

Ob das noch so ein großes Geheimnis ist, bezweifle ich: Aber ich liebe Superhelden! Daher habe ich nun angefangen Comics zu lesen, Comic-Merch ziert schon seit Ewigkeiten meine Wohnung. Außerdem liebe ich wandern und genieße die See – besonders mit meinem Hund zusammen.

Der letzte Fakt: Ich liebe es bis spät in die Nacht mit Lightroom und Photoshop rumzubasteln oder neue Apps auszuprobieren – fast so schön wie Urlaub.

EIN BLICK IN DIE GLASKUGEL – WAS KÖNNEN WIR IN ZUKUNFT VON DIR ERWARTEN?

Mein Tipp für eure eigenen Projekte: Zeigt euch und zeigt eure Projekte. Euer Projekt kann noch so toll und einzigartig sein – wenn niemand davon erfährt, kann eure Arbeit auch nicht wertgeschätzt werden. Dafür sind Social Media Kanäle natürlich die perfekte Gelegenheit: Sucht euch die Kanäle, die zu eurer Zielgruppe und eurem Business passen und gebt Interessierten Infos rund um euer Expertenthema.

Stay tuned, bald kommt Teil 2 des Interviews!

Keep calm & create.

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